Erster Mai – Aufstehen Potsdam war dabei !

Fotografien von Horst Martin und Hans-Peter Köhn

Fotografie Hans-Peter Köhn

Wir wiederholen einen Teil unserer Geschichte. Die Manipulationstechniken aus dem III.Reich funktionieren, weil das Wissen darüber im Volk nicht vorhanden ist. Die Aufspaltung der Bevölkerung und der ehemals progressiven Parteien funktioniert, weil auch dazu in den Medien nicht berichtet wird. Die ganze EU ist fest in der Hand der Oligarchien. Wir demonstrieren für Frieden, aber unser Einfluss liegt eher im lokalen Bereich.

Eine Antwort auf „Erster Mai – Aufstehen Potsdam war dabei !“

  1. Schriftwechsel mit dem Leser W. K. anlässlich eines Artikels hier im Blog.

    W. K. : Hat nicht die Initiatorin von Aufstehen kürzlich bei der Verkündigung ihres Rückzuges von der Bewegungsspitze die Sammelbewegung in ihrem Hauptanliegen als komplett gescheitert erklärt ?

    🤔
    Redaktion : Nein Walter, das hat sie nicht. Möchtest du das ? Ich habe fast den Eindruck.

    Antwort von W.K :

    1. Versagen der Sammelbewegung in der Beeinflussung von Linkspartei, SPD und Grünen? Also, bei unseren unterschiedlichen Auffassungen/Überzeugungen in der Beantwortung dieser Frage muss wohl dann auf einer Seite ein Irrtum/ein Mißverständnis vorliegen! Zusätzliche nochmalige Recherche scheint zur Klärung angezeigt

    2. Frage, ob mir ein eindeutiges politisches Versagen von Aufstehen in der aktuellen Organisationsform einer außerparlamentarischen Bewegung gelegen käme: Ich habe seit Gründung von Aufstehen kein Geheimnis daraus gemacht, dass ich das öffentlich propagierte Konzept der breiten Beeinflussung mehrerer Parteien zur deutlichen Änderung von deren politischer Ausrichtung durch eine außerparlamentarische Bewegung für eine unrealistische, naive Idee halten muss! Ein positives historisches Beispiel für systemische Veränderungen auf diesem Weg gibt es nicht; allenfalls könnte an die Französische Revolution von 1789 oder an die Russische Revolution von 1917 gedacht werden – aber hier wurde keine friedliche Politikveränderung über weiter agierende, etablierte Parteien herbeigeführt, hier gab es blutige Umstürze mit radikaler Veränderung der politischen Systeme. Zu dieser ganzen Thematik siehe die Analyse des Soziologen und Bewegungsforschers Rucht, die ich verlinkt habe.

    Zusammenfassend: Ich sehe nicht, dass Aufstehen als Sammlungsbewegung bisher politisch auch nur irgend etwas Nennenswertes erreicht hätte! Gerade wegen der zahlreichen organisatorischen, konzeptionellen und personellen Mängel, die eine positive, kraftvolle Entwicklung von Aufstehen bisher verhindert haben und auch nach der entsprechenden Kritik von Wagenknecht sehe ich mich jetzt erst recht darin bestärkt, die Umwandlung vonAufstehen in eine „neue linke Volkspartei“ (Originalton Lafontaine!) zu fordern – um endlich politisch wirksam zu werden!!

    Redaktion : Vielen Dank für die umfangreiche Antwort! Ich antworte nicht im Namen der Gruppe, sondern im Namen der Redaktion. Würdest du einer Publizierung deiner Antwort auf der Webseite http://potsdam-aufstehen.de zustimmen? Ich persönlich sehe die Möglichkeit einer Diskussion. Falls nicht, ist das auch ok.

    WK : Dank für die freundliche Antwort! Bin mit der vorgeschlagenen Publizierung meines gesamten Threads auf der Webseite http://potsdam-aufstehen.de ohne Einschränkungen einverstanden! Herzliche Grüße Walter K.

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