>->Leseempfehlung : Junge Welt im Klassenkrampf Diskussionsverbot für den Linken Diether Dehm

Autor: U. Gellermann

Zitate : Der Ton des Artikels, der ziemlich aus der Zeit gefallen und mit „Faktencheck“ überschrieben war, ist auffallend gehässig. Das ist nachlesbar an Formulierungen, die Frau Wagenknecht in der Nähe der AfD behaupten, die von einem Foto der Aufstehen-Aktion berichten, deren Protagonisten seien „mindestens 60 Jahre alt“ … … …

Im Eifer der Feindschaft zu Sahra Wagenknecht fällt der JW nicht auf, dass die Bundestagsabgeordnete eher nicht der Klassenfeind ist.

Diese sektiererische Haltung der „Jungen Welt“ ist leider nicht neu. Schon als sie Aktivitäten der Friedensbewegung rund um die Montagsmahnwachen als „Querfront“, als Zusammenarbeit von Rechten und Linken diffamierte, war der enge Horizont der Zeitung zu besichtigen. Sie versteht sich als Wächter der reinen linken Lehre, dieses Amt nimmt sie mit wenig Ahnung aber viel Eifer wahr. Das hat immer wieder Diskussionen in der Leseschaft ausgelöst. Aber Zuschriften an die JW, die es wagen, die Redaktionslinie zu kritisieren, erreichen selten die Blatt-Öffentlichkeit. Auch diesmal erfährt man von den Protesten und Abo-Kündigungen, die Mellenthins Artikel ausgelöst haben, öffentlich nichts.

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